Vorsicht, Betrugsmasche! Falschmeldungen auf Internetseiten

01. August 2018

Beim Surfen im Internet wird plötzlich eine Warnung angezeigt, Ihr PC habe ein Problem und benötige dringend Hilfe! So reagieren Sie auf diese Falschmeldungen!

Schutz vor FalschmeldungenSie suchen via Google & Co. im Internet gezielt nach Informationen zu Ihrer nächsten Reise oder den Kundendienstdaten Ihres TV-Herstellers. Doch plötzlich zeigt Ihr Browser anstelle der gesuchten Internetseite eine Warnung an. Ihnen wird mitgeteilt, dass Ihr PC ein Problem hat und ganz dringend Hilfe benötigt.

Praktischerweise wird auch gleich eine Telefonnummer angegeben, die Sie sofort gebührenfrei anrufen sollen. Damit das Ganze auch seriös wirkt, zieren noch einige technische Daten die Meldung. Um es kurz zu machen: Bei der Internetseite handelt es sich um eine Betrugsseite, um an Ihre persönlichen Daten wie z. B. Kontoinformationen zu gelangen. Wenn Sie die angegebene Rufnummer wählen, wird man Ihnen mitteilen, dass sich unbedingt jemand auf Ihren PC aufschalten muss, um dort „Korrekturen“ vorzunehmen. Dabei wird der angebliche Helfer entweder Ihre Kontodaten auslesen oder ein Spionageprogramm installieren, das die Daten dann später ausliest und an die Betrüger weitergibt.

Eine andere Art von Betrugsmeldung ist der Hinweis, dass Ihr PC angeblich mit Viren infiziert sei und Sie unbedingt innerhalb der auf der Internetseite angegebenen Zeit reagieren müssen.

Wenn Sie die Meldung mit einem Klick auf FORTFAHREN bestätigen, landen Sie auf einer weiteren Internetseite, und es startet sofort die Übertragung eines als Schutzprogramm getarnten Schadprogramms. Einmal installiert, beginnt das Schadprogramm mit der Sammlung persönlicher Daten wie Bankinformationen, Kennwörter von OnlineShops und vieles mehr. Diese Informationen werden dann an Dritte weitergeleitet, die sie ungefragt und zu Ihren Lasten nutzen.

Besonders perfide ist auch die angeblich vom Bundeskriminalamt (BKA) stammende Meldung, die Ihnen irgendein Strafvergehen vorwirft und mitteilt, dass Ihr PC deshalb gesperrt sei. Zum Entsperren sollen Sie im Handel Gutscheinkarten des Herstellers Apple – sogenannte iTunes-Prepaid-Guthaben-Karten – erwerben und die Codes anschließend auf der Internetseite eingeben.

Selbstverständlich handelt es sich auch hier um einen Betrugsversuch, denn weder würde sich das BKA direkt an Sie wenden (das erfolgt grundsätzlich über die Behörden vor Ort), noch würde es sich Vergehen mit anonymen iTunes-Prepaid-Guthaben bezahlen lassen. Auch hier wird versucht, an Ihr Geld zu gelangen: Das iTunes-Guthaben wird später im Internet weiterverkauft und ist für die Betrüger so wertvoll wie Bargeld.

So verhalten Sie sich richtig

Betrugsseiten legen es immer darauf an, Sie einzuschüchtern und zu Kurzschlusshandlungen zu bewegen. Denn wenn Sie die Betrugsseite in Ruhe unter die Lupe nehmen, werden Sie schnell Unstimmigkeiten wie Tippfehler, falsche Datumsangaben u. v. m. entdecken.

Unterbrechen Sie Ihre Internetsuche sofort und schließen Sie den Browser. Lässt er sich nicht schließen, weil Ihr PC tatsächlich durch die Internetseite gesperrt wurde, schalten Sie den PC einfach am Hauptschalter aus.

Nach dem Schließen des Browsers bzw. einem Neustart lassen Sie von Ihrem Schutzprogramm wie Kaspersky Internet Security oder Avira AntiVir alle Laufwerke auf Schadprogramme prüfen. Wie das im Einzelnen geht, sollten Sie bereits jetzt zur Sicherheit im Handbuch des Schutzprogramms nachschlagen und die Anleitung jederzeit griffbereit haben.

So haben Betrugsseiten keine Chance, Ihre Daten zu stehlen.

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