Testbericht: Handy und PC verbinden mit KDE Connect

02. Mai 2019
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

Das Programm stellt eine direkte Verbindung zwischen Android-Gerät und Linux-PC her. Wie gut das funktioniert, habe ich für Sie getestet.

Linux+Android / Deutsch / Open Source. KDE Connect lässt sich auf Ubuntu installieren, nicht nur auf Computern mit KDE-Oberfläche. Auf dem Handy muss die gleichnamige App installiert sein.

Starten Sie die App auf dem Handy, findet sie PCs im gleichen Netz, auf denen KDE Connect ebenfalls läuft. Tippen Sie auf den Namen Ihres PCs, der auf dem Handy angezeigt wird. Die App meldet, dass das Gerät nicht verbunden ist. Um das zu ändern, tippen Sie auf "Verbindung anfordern". Im Programm auf Ihrem PC erscheint die Meldung: "Eingehende Verbindungsanfrage". Achtung: Diese Meldung kann man leicht übersehen, sie wird nicht farblich oder sonstwie hervorgehoben. Sie steht rechts oben im Fenster. Klicken Sie daneben auf "Annehmen".

Es geht aber auch umgekehrt. Klicken Sie im PC den Namen Ihres Handys an. Anschließend klicken Sie auf "Verbindung anfordern" – diesmal auf dem PC. Auf dem Handy erscheint deutlich sichtbar der Hinweis, dass eine "Verbindung angefordert" wurde. Gleich darunter tippen Sie auf "ANNEHMEN".

Ob die Verbindung funktioniert, können Sie testen, indem Sie am PC auf "Ping senden" klicken. Am Handy sollte jetzt ein Ton erklingen.

In der Kopfzeile Ihres Bildschirms erscheint das Symbol von KDE Connect. Klicken Sie es an, so finden Sie unter dem Namen Ihres Handys den Ladezustand des Akkus. Außerdem können Sie auf die Dateien Ihres Androiden zugreifen. Dazu klicken Sie auf "Browse Device". Das funktionierte in meinem Test allerdings nicht gut. Ich konnte zwar Ordner auf dem Handy öffnen und Dateien von dort auf den PC kopieren, aber die Dateien wurden fehlerhaft gespeichert.

Das Senden und Empfangen einzelner Dateien funktionierte dagegen einwandfrei, die Dateien landen dann im jeweiligen "Downloads"-Ordner.

Fazit: Prinzipiell funktioniert es, aber wirklich hilfreich ist KDE Connect nicht. Dateien lassen sich besser mit einem USB-Kabel übertragen, und der Abgleich von Adressen oder Terminen ist in dem Programm gar nicht erst vorgesehen.

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