Was genau passiert eigentlich, wenn ich eine Internetseite aufrufe?

10. Mai 2018
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

Vielen ist es nicht bewusst: eine Internetseite ist keineswegs eine feste Einheit wie eine Druckseite. Die meisten Seiten werden erst in dem Moment zusammengebaut, wenn jemand sie aufruft. Das hat weit reichende Konsequenzen für Ihre Privatsphäre.

Windows+Linux / Englisch / Open Source. Wenn Sie eine Internetseite aufrufen, dann kontaktiert Ihr Computer einen Server im Netz und fordert die Seite dort an. Der Server schaut nach, welche Datei der angeforderten Adresse entspricht und liefert diese aus. Das ist der einfachste Fall, und er trifft so gut wie nie zu.

Schon wenn eine Seite Bilder enthält, besteht sie aus mehr als einer Datei, denn jedes Bild wird als eigene Datei gespeichert.

Verschärft wird das Ganze dadurch, dass die Elemente einer Seite auf ganz verschiedenen Servern liegen können. Und die schließen sich im Hintergrund zu Netzwerken zusammen und verfolgen jeden Ihrer Schritte im Netz.

Wie das praktisch aussieht, verdeutlicht der schwedische Dienst "webbkoll". Hier können Sie eine beliebige Internetadresse eingeben. Der Dienst dröselt die Bestandteile der Seite auf und zeigt an, wie viele davon von Dritten stammen. Diese so genannten "Third-party requests" können in die Hunderte gehen. Wie viele andere Dienste beim Seitenaufbau kontaktiert wurden, wird ebenfalls gezählt: Es können Dutzende sein ("Third-parties contacted").

Daneben untersucht webbkoll Cookies, den Server-Standort und einige andere Aspekte der Internetsicherheit.

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